Jesus sagt: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel heruntersteigt.
Johannes 6:51
Genesis 21:17 “Gott hörte den Knaben schreien; da rief der Engel Gottes vom Himmel her Hagar zu und sprach: Was hast du Hagar ? Fürchte dich nicht, Gott hat den Knaben dort schreien gehört, wo er liegt.”
Der Kontext:
Abram hatte von der ägyptischen Dienerin Hagar einen Sohn bekommen namens Ismaël. Abrahams Frau Sara hatte ebenfalls mit Abraham in ihrem fortgeschrittenen Alter das Kind geboren, das Gott versprochen hatte, Isaak. Im Vers 9 steht : “Sara sah wie der Sohn, den die Ägypterin Hagar Abram geboren hatte, über Isaak lachte (“ihn neckte”, sagen verschiedene Versionen).
Sie bat darum Abraham, diese Dienerin und ihren Sohn fortzujagen. Das missfiel Abraham sehr !
Gott selber musste zum Patriarchen reden damit der der Bitte seiner Frau nachkam.
Als das Kind, das schon zum Jugendlichen herangewachsen war, mit seiner Mutter in der Wüste war, war das Wasser schnell aufgebraucht. Um ihr Kind nicht sterben zu sehen, entfernte sich die Mutter.
Welches waren die Worte die Ismaël an Gott richtete ? Die Bibel sagt nichts darüber, aber Gott hörte. Und der Engel Gottes öffnete die Augen Hagars. Sie sah einen Brunnen und das Kind wurde gerettet. Er wurde Bogenschütze in der Wüste.
Der doppelte Konflikt
- Der Konflikt zwischen Abram, Sarai und...Gott
Abraham hatte das Versprechen zahlreicher Nachkommen erhalten, (Genesis 12:1-3) aber es passierte nichts !
Darum wollte Abram “Gott helfen”: Da Sarai, seine Frau, unfruchtbar war, würde es Hagar die Dienerin sein, die den Erben zur Welt bringen würde !
- Der Konflikt zwischen Sarai und Hagar
Das Resultat war sehr problematisch, weil Hagar ihre Herrin verachtete und Sarai Hagar so misshandelte, bis diese schlussendlich in die Wüste flüchtete. (Genesis 16:4-8)
Bemerkenswert dabei ist, dass Gott bei jedem Ereignis eingreift.
Unser Leben ist Ihm nicht fremd !
Ein Kind ist der Mittelpunkt eines Konflikts, von Unverständnis, Frustrationen oder
Ablehnung. Gott bleibt nicht gefühllos ! Gott ist der Gott des Lebens !
Es ist wahr, dass Gott uns sagt was im Lauf der Zeit passieren wird. Wir können es heutzutage feststellen: “Er (dieses Kind) wird ein Mensch sein wie ein Wildesel. Seine Hand gegen alle, die Hände aller gegen ihn! Allen seinen Brüdern setzt er sich vors Gesicht” Genesis 16:12
Die Stimme des Kindes
Als der Tod in der Wüste so nahe war, “hörte Gott die Stimme des Kindes”.
Ja, Gott hört die Kinder, Gott sieht die Kinder die sich äußern, sei es durch Stöhnen, Weinen, Worte, einen Schrei der Aufsässigkeit oder der Empörung, oder einfach für Erwachsene unverständliches Benehmen
Gott kennt die Bedürfnisse eines jeden Herzens, sei es das eines Erwachsenen oder das eines Kindes !
- Jesus spricht von der ganz besonderen Aufmerksamkeit die Gott, der Vater den Kindern schenkt:
Matthäus 18:10 “Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten ! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.”
- Jesus selbst
- segnet die kleinen Kinder und betet für sie (Matthäus 19:13-15)
- erweckt die Tochter des Jaïrus zu neuem Leben (Lukas 8:49-56)
- heilt das Kind das sich ins Feuer warf (Matthäus 17:14-18)
Und wir sollen heute
das Wort Gottes praktisch umsetzen, wir, die Eltern, Erzieher und geistlichen Leiter.
Epheser 6:4 “Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Weisung des Herrn !”
Kolosser 3:21 “Ihr Väter, schüchtert eure Kinder nicht ein, damit sie nicht mutlos werden”
- Lasst uns unsere Kinder vor den Vater bringen, vor den, der die Tage unseres Lebens kennt die einem jedem beschieden sind, und der den Weg eines jeden vorbereitet hat.
- Lasst uns unsere Kinder erziehen, indem wir sie verbessern durch Instruktion und Lehre, Wort und Geist.
- Lasst uns unsere Kinder ermutigen indem wir ihnen zeigen, dass Gott uns an ihre Seite gestellt hat, damit sie heranwachsen können und Gott und den Menschen gefallen. (1. Samuel 2:26)
unsere Kinder nicht verachten
* Matthäus 18:10 “Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten ! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.”
Ein Kind nicht verachten heißt, seine Freuden, Seine Leiden, seine Bedürfnisse, seine Einsamkeit, die Ablehnung die es erlebt weil es anders is, zu sehen. (Rasse, Handicap, Intelligenz, soziales Umfeld....)
Ein Kind nicht verachten heißt hören, seine Rufe hören, sei es Geschrei, Weinen, Worte, Stöhnen, Seufzen oder manchmal unangebrachtes Benehmen.... und darauf antworten.
unsere Kinder nicht zum Bösen verführen
*Matthäus 18:6 “Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer vesenkt würde.”
Ein Kind nicht zum Bösen verführen heißt es zum Vater zu führen, ihm den Weg zu zeigen dem es folgen muss, damit es heranwachsen kann, indem es Gott und den Menschen gefällt; das heißt auch ihm täglich diese Nahrung zu geben die wir “das lebendige Brot das vom Himmel herab gekommen ist” nennen.
Ein Kind nicht zum Bösen verführen heißt dafür zu sorgen, dass es sein ewiges Ziel erreichen kann durch den einzigen Weg: Jesus !
Markus 10:14 Jesus sagte zu ihnen:
“Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.”